Eröffnung

Fachvorträge

Hinter den Kulissen

Gernot Meiser:
Abenteuer Sonnenfinsternis und die Welt bei Nacht

Immer dann, wenn sich am Himmel Sonne und Mond begegnen sollen, machen sich viele Menschen auf den Weg, um dieser außergewöhnlichen Himmelserscheinung einer Finsternis im jeweiligen Ereignisgebiet beizuwohnen. Auch Gernot Meiser und Pascale Demy reisen seit Jahrzehnten immer wieder dem Schatten des Mondes hinterher.
... (hier klicken für mehr) ... Sie fahren überall dort hin, wo der Mondschatten die Erde berührt. Mal führt sie die Reise nach Indonesien, mal auf die philippinischen Inseln, mal ins Hochland der Anden, oder ins arktische Sibirien. Unterwegs sind sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Busse, Bahn oder mit dem Flugzeug. Mit dem Auto fuhren sie ein ganzes Jahr durch Afrika, um zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. In dieser Online-Präsentation erzählt Gernot Meiser live vor der Kamera von ihren Abenteuern rund um den Globus und von ihren Begegnungen mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Zu solchen Reisen gehört neben dem Erreichen des Ziels auch die Dokumentation des Gesehenen und Erlebten mit der Film- und Fotokamera. Dabei ist es nicht unwichtig die möglichst optimale Ausrüstung im Gepäck zu haben. So berichtet Gernot Meiser von den technischen Herausforderungen beim Beobachten, Fotografieren und Filmen totaler Sonnenfinsternisse. Darüber hinaus werden auch faszinierende Bilder und Zeitraffer von der Welt bei Nacht und dem Himmel über den Reisezielen präsentiert.
Foto: (C) 2021 Gernot Meiser

Christoph Kaltseis:
Neue Generation von CMOS-optimierten Baader Narrowbandfiltern

Baader Planetarium arbeitet seit Beginn 2019 an einer neuen Generation von Narrowband-Filtern. An dieser Entwicklung war ich von Anfang an beteiligt und hatte die Gelegenheit, zahlreiche Prototypentests vorzunehmen - die leider genau zu dem Zeitpunkt immer weitere pandemiebedingte Verzögerungen erfuhren, als die Entwicklung ihrem Ende zuging.
... (hier klicken für mehr) ... Alles in allem hat diese Entwicklungszeit nun bis fast zum gegenwärtigen Zeitpunkt gedauert, aber das Ziel von Baader ist meiner Meinung nach erreicht: Eine CMOS-optimierte Filtergeneration, die auf lange Zeit wieder die technische Entwicklung in der Chiptechnologie begleiten kann, ohne zugleich in Preissphären aufzusteigen, die für den normalen Amateur nur schwer bezahlbar sind. Es werden vier neue Filterlinien vorgestellt, die für kleine Öffnungen bis hin zu Großteleskopen, aber auch für alle am Markt befindlichen Öffnungsverhältnisse getrennte Filterdesigns beinhalten. Was man damit anstellen kann, habe ich mit allen erdenklichen Optiken geprüft und will hier darüber berichten.
Foto: (C) 2021 Baader Planetarium

Benjamin Stöwe:
Raumschiff Eberswalde

Seit 1966 nimmt uns das Raumschiff Enterprise mit in die unendlichen Weiten, in diesem Jahr wird das Star-Trek-Universum 55 Jahre alt. Basierend auf Gene Roddenberrys Idee werden bis heute Serien und Kinofilme produziert. In Eberswalde
... (hier klicken für mehr) ... ist dem Star-Trek-Universum ein privates Museum gewidmet, von dort meldet sich Kurator Benjamin Stöwe. Der TV-Journalist ist schon lange ein Fan und als Synchronsprecher inzwischen sogar selbst Teil des Star-Trek-Universums. Live lädt er die Zuschauerinnen und Zuschauer zu einem Rundgang durch das 1701-Museum ein und gibt dabei einen Einblick in die Star-Trek-Geschichte. | Wer sich vorab im Eberswalder Star-Trek-Museum umsehen möchte, kann die Ausstellung auch virtuell besuchen.
Foto: (C) 2021 Benjamin Stöwe

Jon Larsen:
Stardust in the City

Täglich rieseln ca. 100 Tonnen außerirdischen Staubes auf die Erde. Die allermeisten Teilchen sind weniger als einen halben Millimeter groß und von natürlichen oder menschgemachten Partikeln kaum zu unterscheiden. Jahrzehntelang gingen Wissenschaftler daher davon aus, Mikrometeoriten ausschließlich fernab jeder Zivilisation im ewigen Eis der Antarktis, in Wüsten oder im Weltraum zu finden.
... (hier klicken für mehr) ... Seit 2015 steht fest: Es gibt einen Weg, den Sternenstaub auch im städtischen Umfeld aufzuspüren. Entdeckt hat ihn nach jahrelanger Kleinarbeit Jon Larsen, ein norwegischer Berufsmusiker. Seine unglaubliche Geschichte geht seitdem um die Welt - und er erzählt sie uns aus erster Hand im Rahmen seines Fachvortrages.

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten!
Foto: (C) 2021 Jon Larsen